Alex Gall | Ticona-Werke

Der fotografische Blick ist Grundlage für mein „malerisches Sehen“. Der Künstler Alex Katz beschreibt, „dass es bei den Bildern im Grunde ums Sehen geht. Es geht nicht darum, was es bedeutet, sondern wie es erscheint.“
      Bei Eindrücken, die ich bei Nacht in Rhein-Main sammelte, begeisterte mich oftmals der Kontrast zwischen dunkler Landschaft und Fenster- oder Lampenbeleuchtung. Zum Beispiel ist die Industrieanlage der Ticona-Werke in Raunheim nachts mannigfach beleuchtet und eignete sich aus diesem Grunde besonders gut für die Verkehrung des malerischen Blicks  in meine Fotografie.
      Darin bin ich nicht an einer direkten Abbildung eines Illusionsraumes interessiert, sondern an einer Transformation des Gesehenen zu einer Komposition von Formen und Farben, und an Spannungen, die zwischen den verschiedenen Farbflächen entstehen.

Alex Gall

Alex Gall
1977 geboren in Hermannstadt (Rumänien)
2007–2010

Studium der Malerei und Biologie an der
Kunsthochschule Mainz und der
Johannes Gutenberg-Universität Mainz